El Calafate 10.3.

By monika, 2010/03/10 9:53 pm

ich befinde mich nun wieder in den auslaeufern der anden im parque nacional los claciares. die fahrt gestern dauerte echt ewig, weil wir wieder bei san sebastian nach chile einreisen mussten um ueber die magellanstrasse zu kommen und danach gings wieder ueber eine andere grenze nach argentinien zurueck. hatte dazwischen 3,5 stunden wartezeit in rio gallegos an der ostkueste…das hostel americe del sur ist spitze mit wieder ganz toller aussicht auf die gletscher und seen. heute habe ich mir voegel am lago nimez angeschaut und das geschichtsmuseum. dann gefaulenzt..morgen mache ich die grosse gletschertour per schiff 6 stunden. der hoehepunkt wird der gletscher perito moreno mit meterhohen eiswaellen. das musste ich einfach buchen, wenn ich schon meinem koerper so viele kilometer ueber land auf schotterpisten zumute…in  el chalten kommen dann wieder wanderungen ebenfalls im gleichen nationalpark. da kann man dann die steilwand des berges fuer kletterfreunde den  fitz roy bewundern ich habe da 5 naechte gebucht, bevor es wieder 2 tage mit dem bus bis bariloche ins seengebiet geht -allerdings mit uebernachtung auf halber strecke. dort werde ich dann zur schule gehen -spanischkurs! bilder erst nach der tour morgen…

die wanderung im nationalpark -tierra del fuego – am 7.3.

By monika, 2010/03/08 12:01 pm

ich bin 7 uhr aufgestanden und nach einem gemuetlichen fruehstueck, was uebrigens immer im uebernachtungspreis inbegriffen ist, zum bus gelaufen. der park ist 12 km von ushuaia entfernt. nach den eintrittsformalitaeten- ticketkauf 10 euro und registrierung-konnte ich gegen 10 uhr loslaufen. mit etwas tempo, um die gefuehrten wandergruppen hinter mir zu lassen. ich habe ja nichts gegen leute, die sich unbedingt groessere gruppen antun muessen -manchmal geht es ja auch nicht anders – aber warum muessen die so laut quatschen oder im wald auf handy musik hoeren??? da hoert und sieht man dann keine tiere mehr…nach 2 stunden war ich am camp des lago puego. es wird eine wanderung zum “gipfel “cuanago angeboten. 4 stunden aufstieg, aber ich wusste ja aus erfahrung von dem anderen nationalpark, das die zeitangaben sehr grosszuegig sind. also 12.30 uhr los. es ging erst durch einen maerchenwald mit uraltbaeumen und baechen. teils sehr schlammig.. die kroenung an schlamm und moor war dann eine grosse wiese vorm eigentlich letzten harten steilen 45 min aufstieg. man musste erst mit dem stock testen, wie tief die schlammloecher sind. bin dann auch in einem bis zum knoechel versunken – oh mist! naja, nach 2,5 stunden auf dem berg angekommen wurde ich mit einer wahnsinnsaussicht auf den beaglekanal, die chilenischen berge und auf ushuaia belohnt. die fotos sind weniger gut, weil das licht schlecht war, denn eine dicke wolkenwand kam an. bin runter gerannt, um vorm grossen regen im wald anzukommen, was mir auch gelungen ist. den minibus 17 uhr habe ich noch erreicht und kam reichlich schmutzig und mit etwas muskelkater hier wieder an. eine heisse dusche, ein kaffe und dann habe ich mal wieder nudeln und tomatensosse gekocht. am ende des tages sitze ich immer bei einem wein oben im aufentaltsraum, weil man von da eine tolle aussicht auf den hafen hat. es ist ein fest fuer die augen, weil sich die farben bei sonnenuntergang staendig aendern. heute mal sehen. es sieht draussen regnerisch aus, also eher museumstag..auch sind die schuhe noch total schlammig. bin froh, dass ich hier 5 naechte gebucht habe, denn der staendige wechsel ist auch nervig. manchmal muss man frueh beim aufwachen erst ueberlegen, wo man eigentlich ist…

leider sind die bilder mal wieder in voellig falscher reihenfolge sorry!!

Ushuaia 5.3./ 6.3. -54 grad und 48 minuten suedliche breite

By monika, 2010/03/06 8:54 pm

die busfahrt hierher war gut, denn wir haben die magellanstrasse auf der grossen auatofaehre ueberquert. delfine sprangen im wasser herum! an der grenze ging es relativ schnell. nur auf der argentinischen seite mussten alle ihr gepaeck durchleuchten lassen. man kann 90 tage ohne visum bleiben, aber das habe ich ja nicht vor, denn schon bei der weiterreise nach el calafate in argentinien muss ich wieder mit der gleichen faehre zurueck, also ueber chile. der grenzverlauf ist hier so ulkig! unterwegs pausenlos lamaherden, schafe, kuehe und pferde…dann wurde es bergig. oben auf den kaemmen schnee. dieser ort hier hat eine traumhafte umgebung, das werde ich heute mal fotografieren. es ist organisationstag -waesche wegbringen, essen einkaufen, busticket kaufen nach el calafate in den glacierrnationalpark, bootstourticket  durch den beagle canal zu robben und pinguinen kaufen….mein zimmer ist ein 6-bett dorm gemischt. zum glueck schnarcht keiner.. das fruehstueck ist ganz gut und man hat oben in der letzten etage einen aufentaltsraum mit superblick auf die berge..bilder dann spaeter . ach ja, wenn man suedlicher will, kann man eine kreuzfahrt zur antarctis buchen und zahlt fuer 11 tage 4000 dollar..so verrueckt bin ich dann doch nicht, zumal es bestimmt kalt ist da!! hier geht es noch, denn es ist ja sommer.

bin gestern durch diese schoene stadt, die sich an die immerhin noch 1500m hohen andengipfel schmiegt, gewandert. am hafen auch ein national geografics explorer. man bezahlt da wohl fuer eine antarctistour 10000 dollar…dieser ort wurde hier am beaglekanal als strafkolonie fuer schwerverbrecher gegruendet und wurde erst 1950 eine wichtige marinebasis. ich war gestern also noch im museos de maritim0 und presidio,was im grossen gefaengniskomplex untergebracht ist. man kann sich die 700 zellen ansehen und verschiedene austellungen informieren ueber antarctisexpeditionen , die kulturgeschichte der ureinwohner und die erforschung der neuen seewege.. das ticket gilt 2 tage, so dass ich mir gestern nur die erste etage in 2,5 stunden angesehen habe und den rest dann heute nach der tour auf dem beagelkanal mchen werde..mit bildern gibts wieder mal problem, denn die computer nehmen mein  bildverkleinerungsprogramm nicht an, das kann man nicht starten. es gibt auch kein programm auf dem computer selbst. war in 3 internetkaffes ueberall das gleiche problem.

Puert Natales am 3.3. abends

By monika, 2010/03/04 12:48 am

das waren schoene 4 tage im nationalpark. wie ich es mir gedacht habe ,entsprachen die zeitangaben nicht der wirklichkeit. wahrscheinlich fuer leute mit echt viel gepaeck als richtlinie gedacht. ich hatte nur 14 kilo dabei inklusive verpflegung. mann muss ja mit den sachen fuer jedes wetter ausgeruestet sein. ich hatte aber glueck, denn es regnet nur einmal in stroemen, als ich gerade bei den torres ankam nach steilem 45 minuten anstieg bei starkem wind! ja der erste tag wie geplant, nur dass ich schon 19 uhr also nach 6 stunden auf – und abstieg zum gletscher grey wieder im hostal war. das war ein edelteil, aber man bekam nicht mal heisswasser fuer einen tee!!! dazu sollte man dann zum camp gehen…am zweiten morgen bin ich 6.30 uhr mit stirnlampe los. es daemmerte 15 min spaeter und dann 7. 15 uhr kam die sonne. auch hier nur 1 stund 45 min fuer den weg gebraucht . das gepaeck im campo italiano stehen gelassen und zum aussichtspunkt ins valle france jeweils 1.45 stunden fuer auf und abstieg. sagenhafte ausblicke nur etwas wolkig und der wind natuerlich. nette leute kennengelernt. viel spass unterwegs. steiniger aufstieg mit kleinen klettereinlagen..am camp einen kaffe gemacht und kekse geknappert. dann weiter und schon 15 uhr an der zweiten unterkunft. traemen am see. superfreundlich wirtsleute !! es war immer warmes wasser da und man durfte mit dem eigenen essen in der herberge sitzen, was vorher nicht erlaubt war. am see herrlicher blick auf die berge. abends ein bierchen. ach ist das leben schoen!! gestern 6 uhr schon los. ab und an dachte ich: was machst du, wenn jetzt ein puma kommt. die gibts naemlich im nationalpark. ich war 3,5 stunden allein mit der natur. voegelzwitschern, wahnsinns ausblicke und dann auf der einen seite der sonnenaufgang und auf der anderen seite der untergehende vollmond. da lohnt sich das fruehe aufstehen. nach knapp 4 stunden an der herberge. rucksack abgestellt und gleich den aufstieg -9km-zu den torres . dabei 750m hoehenunterschied ueberwinden. auf -und abstieg in 6 stunden gepackt. hoechst zufrieden gestern also das” W”  beendet. es waren gestern 30km und  meine fuesse haben gelitten, weil ich gestern frueh nach einer stunde einen fluss ueberwinden musste und mit dem linken fuss ins wasser kam -resultat :blasen! alles in allem eine prima tour. heute gefaulenzt, denn es waren nur 7km bis zum bus. nun steht der rucksack fuer die weiterfahrt nach ushuaia in argentinien bereit. das wird der suedlichste punkt meiner reise.

leider sind die bilder durcheinander geraden. bin aber zu muede um das zu aendern..

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